Luftmessnetz

Landesanstalt für Umwelt spürt unsichtbare Stoffe auf

Stefan Hupka

Von Stefan Hupka

Mi, 25. März 2015 um 08:58 Uhr

Südwest

Smog in den Städten, Algen im Bodensee, Baumgerippe im Schwarzwald – als Umweltsünden noch sichtbar waren, hat man sie gegründet: die Landesanstalt für Umwelt (LUBW).

Heute, 40 Jahre später, muss sich die Landesanstalt für Umwelt (LUBW) vor allem um Stoffe kümmern, die man nicht sofort sieht – Feinstaub in der Atemluft, Mikroplastik in Flüssen. "Unsere Arbeit", sagt Präsidentin Margareta Barth, "ist komplexer geworden."

Sichtbarkeit von Umweltschadstoffen ist allerdings meist nur eine Frage der Zeit: Gerade 24 Stunden braucht es, um das schneeweiße Filterpapier einer LUBW-Luftmessstation, etwa in Villingen-Schwenningen, mausgrau zu färben. Steckte das Papier gar in der Station am Stuttgarter Neckartor, einem Verkehrsknotenpunkt, dann ist es nach einem Werktag – rabenschwarz. Das Wissen darum, dass es neben den Filtern der Messtechniker auch die Lungen der Anwohner sind, die das zu verkraften haben, macht den Anblick nicht ...

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