SCHÖNAU / SAN FRANCISCO

"Grüner Nobelpreis" für die Mutter der Stromrebellen

Bernward Janzing

Von Bernward Janzing

Mo, 11. April 2011 um 07:49 Uhr

Südwest

Die Schönauer Stromrebellin Ursula Sladek bekommt in San Francisco den mit 150. 000 Dollar dotierten Goldman Environmental Prize überreicht. Er gilt als einer der international bedeutendsten Umweltpreise und wird manchmal schlicht der "Grüne Nobelpreis" genannt.

In der Begründung heißt es, das Modell Schönau sei bundesweit ein Vorbild für dezentrale Stromversorgung geworden. Die Geschäftsführerin der Elektrizitätswerke Schönau (EWS) habe mit ihrem Unternehmen einen bedeutenden Beitrag zur Demokratisierung der Stromversorgung geleistet.

Dass es dazu kam, hat auch viel mit Zufällen zu tun. Denn Ursula Sladek ist in das Thema einfach reingerutscht, die Stromwirtschaft war ihr ursprünglich doch ziemlich fremd. Die Schönauerin, Jahrgang 1946 wie ihr Ehemann, der Arzt Michael Sladek, war Grund- und Hauptschullehrerin, später Mutter von fünf Kindern.

In die ...

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