Inklusion

Lehrer fühlen sich mit behinderten Kindern alleingelassen

dpa

Von dpa

Mo, 13. Mai 2019 um 17:43 Uhr

Südwest

Zunehmend gehen behinderte Kinder im Südwesten auf Regelschulen. Doch eine neue Umfrage zeigt: Lehrer fühlen sich mit ihrer anspruchsvollen Aufgabe von der Politik im Stich gelassen.

Lehrer in Baden-Württemberg klagen über schlechte Bedingungen für die Einbeziehung von behinderten Kindern in den regulären Schulunterricht. Der Vorsitzende des Lehrerverbandes VBE (Verband Bildung und Erziehung), Gerhard Brand, zeichnete ein dramatisches Bild der Situation an den Schulen. Er stützte sich dabei auf eine neue Umfrage des Forsa-Instituts unter rund 500 Lehrern in Land. Das Kultusministerium räumte ein, dass es noch viel zu tun gebe.

In der Forsa-Umfrage bewerteten 61 Prozent der befragten Lehrer die personelle Ausstattung mit mangelhaft oder sogar ungenügend. Insgesamt vergaben die Lehrer hier die Durchschnittsnote 4,7 – das ist etwas schlechter als in einer vergleichbaren VBE-Umfrage von 2017. Damals hatten die Lehrer die personelle Ausstattung für die Einbeziehung behinderter Kinder in den regulären Schulunterricht (Inklusion) im Durchschnitt mit 4,5 bewertet.

Viele Schulen seien ...

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