Junge Alternative

Neue Vorwürfe gegen AfD-Jungpolitiker Frohnmaier

Sebastian Kaiser

Von Sebastian Kaiser

Di, 26. Juli 2016 um 21:45 Uhr

Südwest

Die Führung der AfD-Jugend ist offenbar deutlich stärker von rechts unterwandert als bisher angenommen. Recherchen von BZ und ZDF belasten den Chef der Jungen Alternative, Markus Frohnmaier.

Wie weit rechts steht der Parteinachwuchs der Alternative für Deutschland? Aussteiger berichten, die Junge Alternative (JA) sei von Rechtsextremen infiltriert. Die Ergebnisse eines Rechercheteams des ZDF-Magazins Frontal 21 und der Badischen Zeitung belasten auch den Chef der AfD-Jugendorganisation, Markus Frohnmaier. Sie erhärten den Verdacht, dass er in der German Defence League (GDL) aktiv war, einer gewaltbereiten Organisation aus dem Dunstkreis der Hooligan-Szene. Er selbst bestreitet die Vorwürfe.

"Wenn wir kommen, dann wird aufgeräumt, dann wird ausgemistet!" Markus Frohnmaier Markus Frohnmaier wird dem strammrechten Flügel der AfD zugerechnet – er ist zugleich die große Nachwuchshoffnung. In seinem Wahlkreis in Villingen-Schwenningen verpasste er zwar im März den Einzug in den baden-württembergischen Landtag. Dennoch hat der 25-Jährige früh Karriere gemacht. Er gilt als Vertrauter des thüringischen AfD-Vorsitzenden Björn Höcke und ist seit diesem Jahr Pressesprecher von Partei-Chefin Frauke Petry. Mitte Juli wurde er auf einem Bundeskongress als JA-Vorsitzender bestätigt.

Doch immer wieder stand Frohnmaier auch in der Kritik. Nach der Kölner Silvesternacht beispielsweise, als er sagte, dass Politiker wie die Grüne Claudia Roth "hier mittelbar mitvergewaltigt" hätten. Umstritten ist auch eine Rede, in der Frohnmaier im ...

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