Entwurf

Regionalplan: Gemeinden in Südbaden fühlen sich benachteiligt

Wulf Rüskamp

Von Wulf Rüskamp

Mo, 30. Dezember 2013 um 00:00 Uhr

Südwest

Viele Gemeinden am Südlichen Oberrhein und im Hochschwarzwald sind empört: Sie sehen sich ihrer Zukunftschancen beraubt. Schuld daran ist die Regionalplanung. Die beglückte sie einst mit Wohn- und Gewerbegebieten. Das soll sich jetzt ändern.

Der Regionalplan ist das Bindeglied zwischen dem, was Bund und Land an Planungen und Zielen vorgeben, und dem, was die Kommunen wünschen und in ihrer eigenen Bauleitplanung umsetzen wollen. Wie oft bei Planung geht es dabei abstrakt zu. Da wird von Entwicklungsachsen gesprochen, von Verdichtungsräumen oder Ober-, Mittel-, Unter- und Kleinzentren. Doch die Folgen solcher Festlegungen sind sehr konkret. Fällt etwa ein meist kleinerer Ort in die Kategorie "Eigenentwicklung", dann wird er in den kommenden 15 Jahren kaum noch neues Wohnbauland ausweisen können. Anders dagegen in den "Siedlungsbereichen", wo je nach Größe des Ortes vor allem durch Zuwanderung mit wachsenden Einwohnerzahlen gerechnet ...

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