Verbandsliga

Tabellenführer SC Lahr gastiert in Kuppenheim

Thorsten Mühl

Von Thorsten Mühl

Do, 01. Dezember 2022 um 17:04 Uhr

Verbandsliga Südbaden

Dank des Auswärtserfolgs in Pfullendorf konnten sich die Fußballer des Verbandsliga-Tabellenführer SC Lahr (36 Punkte) eines Verfolgers für die nächsten Wochen entledigen.

Doch die Abstände sind weiter eng, so dass beim Achten SV 08 Kuppenheim (26 Punkte) am Samstag (14.30 Uhr) möglichst nicht gepatzt werden sollte. SC-Begegnungen beim in Kuppenheim waren in der Vergangenheit nicht selten emotional, wie Sportvorstand Petro Müller rückblickend bestätigt. "Emotionen – in- wie außerhalb des Feldes – sind generell nicht verkehrt, es sollte nur keine Grenzen überschritten werden", sagt Müller.

Die Konstellation lasse sich atmosphärisch durchaus mit Pfullendorf in der Vorwoche vergleichen, wobei noch nicht klar ist, ob auf Natur- oder Kunstrasen gespielt wird. "Die zweitbeste Heim- trifft auf die beste Auswärtsmannschaft der laufenden Runde – das bürgt schon für einen interessanten Vergleich. Unsere Partien gegen, vor allem in Kuppenheim waren selten langweilig", ergänzt Müller. Für die Lahrer gelte, "dass wir mit breiter Brust anreisen. Aber auch der SVK hat bis dato eine gute Saison gespielt, so dass beide Mannschaften auf Sieg spielen werden."

Die personelle Situation stellt sich aus Lahrer Sicht wieder ein klein wenig besser dar. Die Langzeitausfälle abgerechnet, steht Co-Trainer Violand Kerellaj vor der Rückkehr in den Kader. Auch Konstantin Fries’ Knöchel hält den Belastungen weiterhin stand.

Allerdings fällt, anders als zuletzt gedacht, Adriano Spoth, zwei weitere Wochen aus. "Das Ganze war auf einen Fehler im zugehörigen Urteil zurückzuführen. Im Text war von zwei Wochen die Rede, das Mindestmaß von vier Spielen war lediglich im Kleingedruckten enthalten. Uns ist das zufällig aufgefallen, wir haben die Angelegenheit im persönlichen Austausch mit dem Sportrichter aufgeklärt. Jetzt müssen wir eben Alternativlösungen finden, um Adrianos Ausfall weiterhin zu kompensieren", führt Petro Müller aus.