Oper

Auf internationalem Niveau: Puccinis "La Bohème" am Theater Freiburg

Alexander Dick

Von Alexander Dick

So, 22. April 2018 um 18:16 Uhr

Theater

Kein Café Momus, kein Paris um 1830: Frank Hilbrich hebt Puccinis "La Bohème" am Theater Freiburg aus dem historischen Kontext. Punkten kann besonders die musikalische Interpretation.

Wäre Giacomo Puccinis Oper "La Bohème" ein Gemälde, dann trüge dieses sicher zu einem nicht unwesentlichen Teil Züge des Impressionismus. Weil ihre Musik, charakteristisch für diesen Stil, Augenblicke, Phänomene einfängt und – analog etwa zur Malerei Paul Cézannes – von ihren Grundformen aus aufbaut. Dieses Bild hätte aber auch immense realistisch-naturalistische Details, die nichts beschönigen. Deren starke, oft anklagende Aussage sich wiederum aus einer Summe abstrakter Details – Pixel – ergäbe.

Auch in Frank Hilbrichs Inszenierung dieser "Szenen nach ,La Vie de Bohème‘" am Theater Freiburg lösen sich Bilder immer wieder bis zur Unkenntlichkeit auf. Oder umgekehrt. Wie im letzten Bild, bei dem der Zuschauer bis zu Mimìs Tod auf eine Fläche mit großen, flirrenden unterschiedlichen Farbquadraten starrt. Dann aber werden die Pixel ...

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