Premiere

"Ödipus" am Theater Freiburg: Manche sterben zweimal

Bettina Schulte

Von Bettina Schulte

Mo, 05. Oktober 2015 um 00:00 Uhr

Theater

Die Tragödie wird zum Familiendrama: Felicitas Bruckers "Ödipus"-Collage hat am Theater Freiburg Premiere. Richtig überzeugend daran ist aber vor allem Konrad Singer in der Titelrolle.

Die Texte der antiken griechischen Dramatiker neu zu mischen, gehört zu den Standards des zeitgenössischen Theaters. Karin Beier hat ihre Intendanz am Hamburger Schauspielhaus vor zwei Jahren mit einer Kompilation aus Sophokles, Aischylos und Euripides (plus Hofmannsthal) begonnen. Felicitas Brucker tut es ihr am Großen Haus des Freiburger Theaters nach. Zusammen mit Schauspieldirektorin Viola Hasselberg hat die Regisseurin eine Collage aus vier Tragödien hergestellt: aus Sophokles’ "König Ödipus" und "Ödipus auf Kolonos", aus Euripides’ "Die Phönizerinnen" und aus Aischylos’ "Sieben gegen Theben". Worum es geht, sagt der Titel des nicht mal dreistündigen Abends. Er lautet schlicht: "Ödipus" – die Erzählung von jenem Verblendeten, der unwissentlich seinen Vater erschlug, seine Mutter heiratete und mit ...

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