Verdi-Oper in Freiburg

Nabucco-Regisseur Michael Sturm: „Hin zum inneren Film“

Georg Rudiger

Von Georg Rudiger

Do, 04. Oktober 2012

Theater

TICKET-INTERVIEW: Michael Sturm inszeniert Giuseppe Verdis Oper "Nabucco" am Theater Freiburg.

Verdis "Nabucco" ist die erste Freiburger Opernpremiere der neuen Spielzeit. Mit dem Regisseur Michael Sturm (Jahrgang 1963), der mit dieser Inszenierung sein Debüt am Theater Freiburg gibt, sprach Georg Rudiger über Gotteserfahrungen, sinnliche Bühnenbilder und profilierte Charaktere.

Ticket: Herr Sturm, worum geht es Ihrer Meinung nach in "Nabucco"?
Michael Sturm: Um den Verlust von Glauben und Liebe. Die Gesellschaft ist müde geworden, morsch, dekadent. Sie unternimmt eine Reise durch die tiefen Täler der eigenen zerstörten Welt. Am Ende gibt es einen Lichtblick, eine Vision.
Ticket: Aber Glaube und Religiosität prägen von Beginn an die Oper. Die Hebräer versammeln sich aus Angst vor den angreifenden Babyloniern im Tempel. Nabucco, mit dem König Nebukadnezar gemeint ist, wird vom Blitz getroffen, ...

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