Klaus Laubers Abschied nach 25 Jahren Leitung des Altenheims St. Raphael in Neustadt

"Zu verändern, war mein Auftrag"

Peter Stellmach

Von Peter Stellmach

Mi, 19. Oktober 2016 um 18:01 Uhr

Titisee-Neustadt

In lockerer Runde hat sich Klaus Lauber von seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verabschiedet. Es war sein letzter Arbeitstag nach 25 Jahren als Geschäftsführer des Seniorenzentrums St. Raphael.

TITISEE-NEUSTADT. Den "großen Bahnhof" mit Überraschungseffekt unter Mitwisserschaft der Familie ("Alle haben dichtgehalten!") erlebte der 65-Jährige er bei der Verabschiedung mit Vorstand, Trägerverein und Vertretern der Einrichtungen, mit denen er zu tun hatte. Im Interview mit blickt er zurück und äußert sich zur Entwicklung in Pflege und Betreuung alter Menschen.

BZ: Herr Lauber, erinnern Sie sich an Ihren ersten Arbeitstag, es war der 1. Juli 1991.
Lauber: Er war ziemlich aufregend. Ich hatte reichlich Erfahrung in Organisation und Management, aber kaum Ahnung, wie ein Altenheim funktioniert. Von Heimleiterin Schwester Ursulina und den Mitarbeiterinnen wurde ich herzlich begrüßt. Der Rest des Tages ist in meiner Erinnerung angefüllt mit vielen neuen Namen und Gesichtern.

BZ: Wann haben Sie zum ersten Mal gedacht, hier möchte ich etwas ändern?
Lauber: Das war mein Auftrag. Schwester Ursulina hatte erkannt, dass Veränderungen anstehen, die sie als 70-Jährige nicht mehr angehen wollte. Eine meiner ersten größeren Tätigkeiten war, ein Entwicklungskonzept zu erstellen und mit dem Trägerverein abzustimmen. Wir haben es Schritt für Schritt umgesetzt.

BZ: Wie viele Menschen werden Sie wohl in den 25 Jahren auf ihrem letzten Lebensabschnitt begleitet haben?
Lauber: Es gibt darüber keine Statistik. Wenn ich aber aus der Anzahl der jährlichen Aufnahmen in Dauer- und Kurzzeitpflege ...

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