Hochwasserschutz versus Wald

Julius Steckmeister

Von Julius Steckmeister

Do, 31. Oktober 2013

Umkirch

Für den Bau des neuen Hochwasserrückhaltebeckens Dietenbach müssen Bäume weichen, deren Besitzer fordern einen Ausgleich.

UMKIRCH/GOTTENHEIM. Seit dem Jahr 2007 plant der Entwässerungsverband Moos (EVM) bereits am Neubau des Hochwasserrückhaltebeckens (HRB) Dietenbach, dass das zu klein gewordene, aus dem Jahr 1991 stammende Bauwerk künftig ersetzen soll. Auf der jüngsten Verbandsversammlung wurde nicht nur über den aktuellen Stand der Planungen sondern auch den der Verhandlungen mit den Waldeigentümern, der Stadt Freiburg und dem Fürstenhaus Hohenzollern, gesprochen. Für das knapp 100 Meter lange Bauwerk und seine Errichtung müssen rund 2,1 Hektar Wald teils vorübergehend, teils dauerhaft gerodet werden.

Der Verbandsvorsitzende, Gottenheims Bürgermeister Volker Kieber, begrüßte zunächst die Verbandsdelegierten, zwei Mitarbeiter des zuständigen Planungsbüros Fichtner und drei interessierte Bürger im Sitzungssaal des Umkircher Rathauses. Hier hatte bereits am Vormittag ein Gespräch mit Freiburgs Baubürgermeister Martin Haag sowie dem Chef des Hauses Hohenzollern, Karl Friedrich Erbprinz von Hohenzollern-Sigmaringen, stattgefunden, denn das alte wie das neue HRB liegen innerhalb eines Waldgebietes, das zu etwa gleichen Teilen der Stadt und dem Fürstenhaus gehört.

Bevor man auf das Thema Waldausgleich zu sprechen kam, fasste Matti Gerspach vom Büro Fichtner nochmals den Ist-Stand der Planungen zusammen. Das bisherige Auslassbauwerk würde durch ein modernes Kombi-Bauwerk ersetzt werden, das mit einem Rückhaltevolumen von ...

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