Unter Strom im Trentino

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Do, 02. September 2021

Mountainbike

Marius Kottal bei der WM der E-Mountainbiker auf Rang 32.

Viel Staub wirbelte auf bei der Weltmeisterschaft der E-Mountainbiker im italienischen Val di Sole, als der Startschuss bei strahlendem Sonnenschein fiel und die E-Bike-Spezialisten die sandige Strecke in Angriff nahmen. Mitten drin unter den Weltbesten war Marius Kottal aus dem Breitnauer "B&W bike cases-Merida Team", der mit seinem Elektro-Mountainbike den anspruchsvollen, wahrlich weltmeisterlichen Cross-Country-Rundkurs mit Bravour meisterte. Eine tolle Atmosphäre im Velodrome von Val di Sole ließ den Puls der Rennfahrer und der Zuschauer höher schlagen.

Nach kurzer Sprintstrecke ging es über sieben Runden steil bergauf, gefolgt von knackigen Abfahrten, Steilkurven und atemraubenden Sprüngen hinein in den technisch anspruchsvollen Rockgarden, um über eine up-and-down Serpentinenstrecke zurück zum Ziel zu kommen. "Das war ein klasse Erlebnis und ein absolutes Highlight für mich", berichtete der glückliche Breitnauer nach seinem beherzten Wettkampf. Marius Kottal fuhr im Kräftemessen mit den weltbesten E-Mountainbikern auf den 32. Platz.

Beim zweiten Lauf der Cross-Country-Rennserie um den EKS-Cups im schweizerischen Löhningen dominierten die jungen Fahrerinnen des Breitnauer Mountainbike-Rennstalls. Paulina Lange und die Langenordnacherin Adina Daubner fuhren einen souveränen Doppelsieg ein. Auf der attraktiven Strecke durch die Schweizer Rebberge, gespickt mit coolen Tracks, hatten die beiden U15-Mädchen mächtig Spaß bei der Tretarbeit , obwohl es immer wieder regnete und die Strecke dadurch sehr rutschig wurde. Nach ihrer überlegenen Vorstellung konnten die beiden den Rebholz-Pokal schlammverschmiert aber glücklich entgegennehmen.