Volleyball

1844 Freiburg tröstet sich nach Niederlage gegen Gotha mit einem Punkt

Toni Nachbar

Von Toni Nachbar

So, 15. Dezember 2019 um 00:00 Uhr

Volleyball

In einem Kampf voller Dramatik unterliegen die Freiburger Zweitliga-Volleyballer dem VC Gotha mit 2:3. Auch wenn die Niederlage schmerzt, gibt's für die Tabelle wenigstens einen Punkt.

Es ist ein Spiel auf des Messers Schneide, das sich der Tabellenvorletzte aus Freiburg mit dem Tabellendritten (und neuen Tabellenzweiten) aus Gotha liefert. Vor 450 Zuschauern unterliegt die Affenbande am Ende mit 2:3-Sätzen (24:26, 25:18, 20:25, 34:32, 15:17). Acht Matchbälle brauchen die Gothaer für diesen hauchdünnen Sieg.

Es beginnt mit einem spannenden ersten Satz. Das FT-Team kommt rasch auf Betriebstemperatur, ist den favorisierten Gothaern ein ebenbürtiger Gegner. Vor allem Giovanni Böwer punktet viel. Doch es bleibt eng, beim Stande von 24:24 sorgen ein Aufschlagfehler sowie ein guter Angriff der Gäste für den Satzgewinn der Thüringer.

Hochverdienter Satzausgleich im neuen FT-Dschungel. Die Affenbande, bei der Oliver Hein und Paul Botho stärker werden, dominiert den zweiten Satz gegen fehlerhaftere Gothaer und gewinnt diesen deutlich mit 25:18.

Die Freiburger können danach allerdings nur wenig Schwung in die Anfangsphase des dritten Satzes mitnehmen. Gotha mit seinen starken Angreifern Christoph Aßmann und Robert Werner führt rasch mit 5:1 und verteidigt diesen Vorsprung stetig bis zum Ende des Satzes, den es mit 25:20 gewinnt.

Mit dem Rücken zur Wand bei einem 1:2-Satzstand kämpft sich das Schönhagen-Team in großartiger Manier zurück ins Spiel. Der vierte Satz entwickelt sich zum Marathon, dessen Endphase das begeisterte Publikum stehend erlebt. Die Freiburger wehren drei Matchbälle ab und gewinnen mit 34:32 - 2:2-Satzausgleich.



Auch im Tie-Break werfen die müder werdenden Freiburger nochmal alles in die Waagschale. Es steht bereits 11:14, vier Matchbälle wehren sie noch ab, doch es reicht nicht für zwei Punkte. Die Affenbande verliert 15:17 und 2:3. Als wertvollste Spieler ihrer Mannschaften werden der Gothaer Christoph Aßmann sowie der Freiburger Giovanni Böwer ausgezeichnet.

Am Sonntag steht gleich das nächste Heimspiel ins Haus: Um 15.30 Uhr soll es dann in der neuen FT-Sporthalle klappen mit dem vierten Saisonsieg für die 1844er - möglichst mit drei Punkten. Zu Gast ist der Tabellenletzte, das Internat Frankfurt.





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