Volleyball

Spielertrainer Wolfgang Beck im Interview: "In Freiburg wird man zum Realo"

Matthias Kaufhold

Von Matthias Kaufhold

Fr, 18. März 2016

Volleyball

Mit 38 Jahren soll Schluss sein. Wolfgang Beck wird am Samstag im letzten Heimspiel der Saison gegen den ASV Dachau wohl das letzte Mal in der zweiten Bundesliga auf dem Feld stehen. Wie er seine Zukunft als Trainer sieht, verrät er im BZ-Interview.

VOLLEYBALL. Sie nennen ihn Silberrücken. Doch anders als der alternde Gorillapatriarch, der sich faul von seiner Sippschaft das Fell kraulen lässt, überzeugte Wolfgang Beck in dieser Zweitliga-Saison bei den Volleyballern von 1844 Freiburg weiter als ewig junger Springinsfeld am Netz. Vor dem letzten Heimspiel der Spielzeit am Samstag, 20 Uhr, gegen den ASV Dachau sprach Matthias Kaufhold mit dem 38-jährigen Spielertrainer über Sport im Alter, den Charme regelmäßiger Wochenendausflüge in ostdeutsche Turnhallen und die Sehnsucht nach der ersten Bundesliga.

BZ: Biathlet Ole Einar Björndalen hat sich mit 42 Jahren sein 20. WM-Gold gekrallt, Mountainbikerin Sabine Spitz will mit 44 zu den Olympischen Spielen – da wird der Volleyballer Wolfgang Beck mit 40 wohl noch zweite Liga spielen können.

Beck: Klar, würde er das schaffen (lacht). Nee, das Selberspielen in der Bundesliga ist jetzt eigentlich abgehakt. Es sieht danach aus, dass dies spielerisch meine letzte Saison war. Falls etwas Unvorhergesehenes wie eine Verletztenmisere passieren sollte, könnte man sich wieder etwas Anderes überlegen. Aber wenn wir hier genügend Spieler haben, die das Niveau halten, ist das Thema abgeschlossen.

BZ: Dabei schienen Sie in diesem Jahr fitter als noch vor vier, fünf Jahren.

Beck: Nach dem Meniskusriss 2012 habe ich zwei Jahre ...

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