Eine kleine Geschichte des Osterfestes

Von der Auferstehung zum Osterei

Lena Iwertowski & Sophia Vollmer, Klasse 9d, Martin-Schongauer-Gymnasium Breiscah

Von Lena Iwertowski, Sophia Vollmer, Klasse 9d & Martin-Schongauer-Gymnasium Breiscah

Di, 28. Mai 2013 um 12:39 Uhr

Schülertexte

Wenn man heutzutage an Ostern denkt, denkt man an bunte Ostereier, Schokohasen und Geschenke. Aber das ist doch nicht der eigentliche Sinn von Ostern, oder?

Ostern stammt ursprünglich aus dem Christentum, allerdings verbreitete sich dieser Brauch weltweit, so dass heute nicht nur Christen Ostern feiern. Genau genommen feiert man an Ostern die Auferstehung Christi nach seinem Tod am Karfreitag.

Zu jener Zeit wurden weder Ostereier noch Süßes versteckt. Diese Bräuche entstanden erst im 16. Jahrhundert, damals brachte allerdings kein Hase die Eier, sondern je nach Region der Fuchs, der Storch oder der Hahn.

Es ist unklar, warum sich das Osterfest im Laufe der Zeit so verändert hat und der kirchliche Anlass in den Hintergrund gerückt ist. Eindeutig ist aber, dass viel weniger Menschen an Ostern und auch an Weihnachten in die Kirche gehen als früher. Mittlerweile dienen beide Feste größtenteils der Marktwirtschaft: Jedes Jahr werden in Deutschland etwa 127 Millionen Schokohasen verkauft.