Eishockey

Vorjahresfinalist EHC Herrischried scheidet im Playoff-Viertelfinale aus

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

So, 16. Februar 2020 um 19:30 Uhr

Eishockey

Der Traum vom erneuten Finaleinzug ist geplatzt: Der EHC Herrischried ist im Viertelfinale der dritten Regio League ausgeschieden. Top-Favorit EHC Zuchwil Regio erwies sich als eine Nummer zu groß.

Als Tabellenzweiter der Gruppe 1 hatte sich das Hotzenwälder Eishockeyteam seine zweite Playoff-Qualifikation in Serie gesichert. Doch wusste der Vizemeister der dritten Zentralschweizer Regio League, welch schwerer Brocken ihn in diesem Jahr im Viertelfinale erwartet. Die Gruppe 2 hatte der EHC Zuchwil Regio ohne Punktverlust gewonnen. Die Solothurner, Schweizer Amateurmeister von 2007 und 2008, hatten sich 2018 aus der vierthöchsten Klasse zurückgezogen. Nun strebt der Verein wieder nach oben und in dieser Runde den Durchmarsch in die fünfthöchste Klasse an.

Der Aufstieg gilt Zuchwil schon als sicher, weil man als einziger Zentralschweizer Club der sechsthöchsten Klasse für die zweite Regio League meldete. Dass der Verein den Durchmarsch auch auf sportlichem Wege realisieren will, untermauerte dessen Mannschaft im Viertelfinale gegen Herrischried. Das Hinspiel gewannen die Solothurner mit 7:2, was den Hotzenwäldern für die Heimpartie eine Fünf-Tore-Hypothek bescherte. Hier hatte Herrischried vor 420 Zuschauern erneut das Nachsehen, diesmal mit 4:8 (1:5, 3:1, 0:2).

Wie schon im ersten Aufeinandertreffen geriet Herrischried früh und deutlich in Rückstand, zur ersten Drittelpause zeigte das Tableau ein 1:5 aus Sicht der Gastgeber. Bei kühnen Enthusiasten mag der Mittelabschnitt zarteste Hoffnungen auf ein Eishockeywunder geregt haben, als Herrischried auf 4:6 verkürzte. Doch gelang es weder, die Partie umzubiegen, noch gar den Fünf-Tore-Rückstand im Gesamtergebnis aufzuholen. Vielmehr brachte Zuchwil im letzten Drittel den 33. Sieg in Folge über die Bühne. Allein auf das Konto der Paradereihe der Gäste um Marco Dick, Marco Kummer und Niccolo Mombelli gingen in der Viertelfinale-Serie zehn der 15 Treffer. Wenige Sekunden vor der Schlusssirene entwickelte sich indes noch eine handfeste Auseinandersetzung, sodass in einem ohnehin schon strafenreichen Duell am Ende stolze 189 Strafminuten notiert waren.
EHC Herrischried – EHC Zuchwil Regio 4:8

Tore: 0:1 Kummer (6.), 0:2 Amstutz (7.), 1:2 Vlk (9.), 1:3 Mombelli (16.), 1:4 Dick (17.), 1:5 Mombelli (20.), 1:6 Fankhauser (23.), 2:6 Bächle (28.), 3:6 Kadri Presheva (29.), 4:6 Preuß (39.), 4:7 Kummer (46.), 4:8 Zollinger (60.). Strafen: Herrischried 92 – Zuchwil 97. Zuschauer: 420.

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