Polizei sucht Zeugen

Vorwand Coronatest: Mann missbraucht Kind auf dem Schulweg

skk

Von skk

Di, 19. Oktober 2021 um 10:59 Uhr

Kreis Waldshut

Ein Mädchen ist am Montagmorgen im Kreis Waldshut auf dem Weg zur Schule sexuell missbraucht worden. Der Täter soll dem Kind vorgegaukelt haben, einen Corona-Test durchführen zu müssen.

Im Klettgauer Ortsteil Grießen soll es am Montag zu einem sexuellen Übergriff auf ein Kind gekommen sein. Die Polizei ermittelt.

Nach bisherigem Ermittlungsstand, so heißt es im Bericht der Polizei, wurde das Kind am Montag um etwa 7.30 Uhr auf dem Weg zur Schule von einer unbekannten männlichen Person angesprochen. Der Mann habe dem Mädchen erklärt, dass er von der Schule beauftragt sei, bei ihr einen Covid-19-Test vorzunehmen. Daraufhin soll es zum sexuellen Übergriff gekommen sein. Der Tatort befindet sich an einem nicht einsehbaren, von hohen Hecken gesäumten Fußweg zwischen einem Wohngebiet und der Grundschule Grießen.

Die Polizei appelliert an Eltern, ihre Kinder ernst zu nehmen

Der Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben: etwa 1,70 Meter bis 1,80 Meter groß, etwa 50 Jahre alt, kurze braune Haare, blaue Jeans, kein Bart, keine Brille, er sprach deutsch ohne erkennbaren Akzent. Das Kriminalkommissariat Waldshut-Tiengen hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise. An Eltern appelliert die Polizei, mögliche Hinweise ihrer Kinder ernst zu nehmen und im Verdachtsfall Kontakt mit der Polizei aufzunehmen.
Hinweise nimmt die Kriminalpolizei rund um die Uhr entgegen unter Telefon 07761/934-500.


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