Wähler haben CDU schon im Oktober Absage erteilt

Gerhard Dietsche

Von Gerhard Dietsche (Windenreute)

Sa, 14. März 2020

Leserbriefe

Das permanente Wiederholen der Äquidistanz-Ideologie der Adenauer-Ära bis heute von "Links ist gleich Rechts" macht sie deshalb nicht glaubwürdiger. Der grundlegende Unterschied zwischen Herrn Ramelow (Die Linke) und Herrn Höcke (AfD) besteht darin, dass der eine ein von über 60 Prozent der Thüringerinnen und Thüringer geschätzter und gewollter Ministerpräsident ist und die Demokratie festigen und erhalten will, während der andere ein Faschist ist, der Freude daran hat, die Demokratie zu zersetzen.

Der von Herrn Fricker genannte CDU-Parteibeschluss zementiert ein Dogma, das aus der Zeit des Kalten Krieges stammt, aber nicht zur Lösung der heutigen Regierungskrise in Thüringen beiträgt. Die wirklich schamlosen Taktierer und Paktierer bei dem demokratieschädlichen Thüringer Trauerspiel sind wohl eindeutig bei den bürgerlichen Parteien CDU und FDP zu Hause, die sich nicht zu schade sind, mit der AfD gemeinsame Sache zu machen. Diese Tatsache stellt Herr Fricker in seinem Tagesspiegel von den Füßen auf den Kopf.

Den ewig Gestrigen in der CDU haben die Wählerinnen und Wähler in Thüringen mit ihrem Votum von 21,7 Prozent als größtem Wahlverlierer deshalb auch zu Recht bereits im Oktober eine Absage erteilt. Gerhard Dietsche, Windenreute