Eine eingemauerte Stadt

Gabriele Zahn

Von Gabriele Zahn

Mi, 13. November 2013

Waldkirch

Bethlehems Bürgermeisterin Vera Baboun berichtet über die Situation in ihrer Heimat.

WALDKIRCH. Im Rahmen der 4. Sozialtage Südbadens berichtete Vera Baboun, Bürgermeisterin von Bethlehem, im katholischen Pfarrsaal vor etwa 150 Zuhörern über das Leben in ihrer Stadt, über soziale Gerechtigkeit und wie sie sich für Frieden einsetzt. Baboun forderte die Zuhörer auf, dass jeder Solidarität zeigen und jeder von seiner Stelle aus seinen Einfluss geltend machen möge, damit der Friedensprozess im Nahen Osten weitergeht.

Das Motto in Bethlehem sei dieses Jahr Solidarität, sagte Baboun, und das Thema sei ihr wichtig. Als vor mehr als 2000 Jahren Maria und Josef nach Bethlehem kamen, sei für sie kein Platz da gewesen. Nur in einer Grotte konnten sie Unterkunft finden. Früher war Bethlehem 33 Quadratkilometer groß, heute habe Bethlehem noch eine Fläche von 7,3 Quadratkilometern und sei damit eine der kleinsten palästinensischen Städte. 33 000 Menschen leben heute in der Stadt, von denen 12 000 Christen sind. Bethlehem sei abgeschnitten, umringt von einer acht Meter hohen Mauer im Norden und von ...

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