"Grundschule politisch vernachlässigt"

Nikolaus Bayer

Von Nikolaus Bayer

Fr, 13. Oktober 2017

Waldkirch

Gesprächsrunde von SPD und GEW zur Bildungspolitik / Mangelnde Lehrerversorgung / Hemmnisse für Ganztagsmodell.

WALDKIRCH. Bei einem bildungspolitischen Gespräch im Roten Haus diskutierten Sabine Wölfle, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Peter Fels, Kreisvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), sowie Sandra Hans, Mitglied im Landeselternbeirat, mit SPD-Bildungspolitikern und Lehrkräften. Kultusministerin Eisenmann hielten sie eine Vernachlässigung der Grundschule vor.

Lehrermangel und Unterrichtsausfälle bestimmen die aktuelle Debatte um die Grundschule, stellte Diskussionsleiter Michael Stoltenburg eingangs fest. Er fragte nach Ursachen sowie Verbesserungen. Peter Fels (GEW) konstatierte eine jetzt eingeleitete, finanzielle Stärkung der Realschulen im Land, was wegen des eingefügten Werkrealschulabschlusses berechtigt sei. Doch dürfe dies nicht zu Lasten der Grundschule gehen. Der Gewerkschafter führte dabei aus, dass die Grundschule "die am schlechtesten ausgestattete Schulart im Land" sei. Deren Lehrer verdienen mit Gehaltsstufe A12 deutlich weniger als ihre Kollegen in anderen Schularten und haben mit 28 ...

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