Willkommenskultur muss wachsen

Nikolaus Bayer

Von Nikolaus Bayer

Mo, 22. Dezember 2014

Waldkirch

Asyl- und Flüchtlingspolitik war Thema im Gemeindezentrum / Wolf Hammann vom Integrationsministerium referierte.

WALDKIRCH. Deutschland ist ein Einwanderungsland, mittlerweile das zweitgrößte weltweit. Baden-Württemberg hat darauf als einziges Bundesland mit der Einrichtung eines Integrationsministeriums reagiert. Aus ihm kam Ministerialdirektor Wolf Hammann zu einem Vortrag ins Gemeindezentrum St. Margarethen. Auf Einladung von Katholischer Seelsorgeeinheit und Ökumenischem Bildungswerk sprach er vor rund 30 Interessierten über die Flüchtlingspolitik im Land.

Hammann, der frühere Polizeipräsident, stellte sehr engagiert die politische Berechtigung seines kleinen, mit nur 60 Mitarbeitern ausgestatteten Ministeriums dar. 2014 sind rund 200 000 Flüchtlinge nach Deutschland gekommen, von denen der Bund – nach dem Königsteiner Schlüssel – 13 Prozent dem Land zugeteilt hat. Gegenüber 2007 mit gerade 1500 ist die Aufnahmerate dadurch auf 26 000 Personen angestiegen, was auch in nächster Zeit so bleiben werde. Dramatisieren, so Hammann, dürfe man dies aber nicht. Denn in den 90er-Jahren war die Zuwanderung weit höher. Damals habe man – basierend auf dem Dubliner Vertrag ...

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