Was deutschen Dichtern zu Deutschland einfiel

Jürgen Busche

Von Jürgen Busche

Sa, 23. Juni 2001

Kommentare

BUCH IN DER DISKUSSION: Der Germanist Jürgen Schröder untersucht fünf Jahrhunderte nationaler Lyrik.

Manchmal haben Germanisten glückliche Einfälle, und wenn solche Germanisten dann auch noch gescheit sind, kann ein gutes Buch die Folge sein. So geschehen bei dem Tübinger Germanisten Jürgen Schröder. Er ist der Frage nachgegangen, was für Gedichte deutsche Dichter über Deutschland geschrieben haben. Dass man bei solchem Treiben der Poeten aufpassen muss, das wussten die Engländer schon im 19. Jahrhundert. Sie verboten damals den Iren, Verse zu publizieren, in denen Irland angedichtet wurde. Die Dichter aber setzten an die Stelle Irlands den Namen einer Frau, die bald jeder kannte und mit Irland identifizierte, sodass die Engländer an der Nase herumgeführt ...

Lesen Sie jetzt alle BZ-Inhalte!

Gratis testen: lesen Sie alle Artikel unbegrenzt. Jetzt einen Monat für 0 € testen

Alternativ können Sie pro Monat 5 Artikel kostenlos lesen - inklusive BZ-Plus-Artikel und BZ-Archiv-Artikel. Registrieren Sie sich hier:

Gleich können Sie weiterlesen!

Exklusive Vorteile:

  • 5 Artikel/Monat kostenlos lesen - inkl. BZ-Plus-Artikel und BZ-Archiv-Artikel
  • Redaktioneller Newsletter mit den wichtigsten Nachrichten aus Südbaden
  • Qualitätsjournalismus aus Ihrer Heimat von 150 Redakteuren und 1500 freien Journalisten. Verwurzelt in der Region. Kritisch. Unabhängig.

* Pflichtfelder

Anmeldung

* Pflichtfelder

Meine BZ