Verfassungsschutz blickt nach Wehr

Marco Schopferer

Von Marco Schopferer

Do, 15. Februar 2001

Wehr

Skinheadband feilt im Keller einer Wehrer Gaststätte an ihren rechtsextremen Liedern / "Bekannter Treff von Neonazis".

WEHR. Ist die Stadt Wehr nun doch eine Hochburg von Neonazis? Nachdem am Wochenende die Antifa Schopfheim auf einen angeblichen Nazitreff aufmerksam machte, wurde nun auch bekannt, dass die ins Schussfeld der Kritik geratene Gaststätte der rechtsextremen Skinheadband "Blutrausch" im Keller einen Proberaum zur Verfügung stellt. In ihren Liedern fordert die Band offen zum Kampf gegen den Staat auf und auch auf der Homepage wird die braune Gesinnung offen gezeigt.

Der Verfassungsschutz hat ein geschärftes Auge auf die Stadt geworfen, wie aus Stuttgart bekannt wurde. Alles geschieht hart am Rande der Legalität. "Mit unserer Musik können wir unsere Gefühle und unseren ganzen Hass, aber auch unsere Ideale an das Volk bringen. Wenn auch nur bedingt und am Rande des Legalen", schreibt die Band selbst im Internet. Weiter ruft "Blutrausch" auf ihrer Homepage dazu auf, "den nationalen Widerstand zu formieren" und sich in geschlossenen Gruppen zu organisieren. Außerdem ...

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