Symposium

Weißer Mann, was nun? Die Tagung "Queer Pop" in Freiburg

Hannes Klug

Von Hannes Klug

Di, 14. Januar 2020 um 19:50 Uhr

Rock & Pop

BZ-Plus Ein Symposium zu Musik und Gesellschaft: Die Tagung "Queer Pop" in Freiburg will nicht nur die Grenzen des Geschlechter-Denkens erweitern, sondern stellt dem Denken auch das Tanzen zur Seite.

Als die Pet Shop Boys 1984 mit ihrem Album "West End Girls" ihre erfolgreichste Zeit erlebten, waren sie noch Teil einer schwul-lesbischen Subkultur, die sich in Codes ausdrückte. Für das Publikum, das sie an die Spitze der Charts hievte, stand die geschlechtliche Identität der Musiker zumindest nicht im Vordergrund. Anders war das bei Boy George und seiner Band Culture Club, die etwa zur gleichen Zeit durch ihr androgynes Auftreten zu weltweiten Pop-Ikonen wurden.

So unterschiedlich diese künstlerischen Positionen waren, so deutlich machten sie, dass queere Ästhetik, anstatt sich verschämt in Nischen einzurichten, dabei war, den Pop-Mainstream ...

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