Weisweil

Bürgerinitiativen und AG Limnologen stellen Bedenken gegen Integriertes Rheinprogramm vor

Christiane Franz

Von Christiane Franz

Di, 05. Dezember 2017

Weisweil

BZ-Plus Zerstörung des Rheinwalds, Risse im Eigenheim: Bürgerinitiativen und AG Limnologen haben in Weisweil ihre Bedenken gegen das Integrierte Rheinprogramm vorgestellt. Mehr als 100 Besucher kamen ins Gemeindezentrum.

WEISWEIL. Voll war das evangelische Gemeindezentrum beim ersten gemeinsamen Informationsabend der Bürgerinitiativen am Oberrhein, die gegen das Integrierte Rheinprogramm (IRP) protestieren, am Donnerstagabend. Im August legten die BIs in Brüssel Beschwerden wegen des Verstoßes gegen EU-Richtlinien ein (siehe bereits BZ vom 28. November) und hoffen nun von dort auf Unterstützung. In den sieben Vorträgen der sechs BIs und der AG Limnologen wurden verschiedene Polder vorgestellt sowie die Bedenken dagegen ausführlich dargelegt.

Für BI aus Hartheim sprach Thomas Krämer. Maik Bock und Jürgen Langer stellten die zwei Polder in Breisach/Burkheim vor. Für den Polder Wyhl/Weisweil übernahm Klemens Hamann die Ausführungen. Auf die Problematik des Polders an der Elzeinmündung Schwanau ging Ingrid Scharff ein. Jürgen Pinter sprach für die BI Polder Bellenkopf/Rappenwörth. Stellvertretend für den verhinderten Klaus Rudolph von der AG Limnologen Freiburg übernahm Pinter dessen Ausführungen.

Künstliche Flutungen in der Kritik
Als ökologisch dürfe man die im IRP vorgesehenen künstlichen Flutungen keinesfalls bezeichnen, waren sich Vortragende, Redner und Zuhörer einig. Denn durch die Flutungen der Polder vermische sich Oberflächen- sowie Grundwasser mit dem belasteten ...

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