Welt der Berufe zu Gast im Gymnasium

Vanessa Seger

Von Vanessa Seger

Di, 12. November 2019

Schönau

In Schönau informierten sich Schüler und Eltern über Möglichkeiten nach dem Abitur / Oberes Wiesental bietet viele Möglichkeiten.

SCHÖNAU. Die Berufsinformationsbörse am Gymnasium zog am Samstag viele Schüler und Erwachsene an. Im Vorfeld konnten die Schüler Wünsche äußern, welche Berufsfelder näher vorgestellt werden sollen. So hatten auch Psychologie, Online-Marketing, Pflege, Architektur und Physiotherapie eine Chance, vertreten zu sein.

Die Veranstaltung des Rotarierclubs und des Gymnasium stand unter dem Titel "Abitur und dann?" Zu Beginn wurden die Besucher von Schulleiter Jörg Rudolf und Vertretern der Rotarier begrüßt, darunter Schönaus Altbürgermeister Bernhard Seger. Die Gastgeber wiesen darauf hin, dass die Berufswahl ein wichtiger Schritt im Leben darstelle und man diese deshalb mit Bedacht treffen sollte.

So konnten sich die interessierten Jugendlichen über Handwerksberufe, Informatik, Lehrberufe, Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwesen, Steuerberatung, Medizin, Jura und viele weitere Berufe ein Bild machen. Weitere Aussteller waren der Initiativkreis Oberes Wiesental (IOW), die Polizei, die Sparkasse, die Arbeitsagentur Lörrach, die Fachhochschule Nordwestschweiz, die Universität Basel, die Industrie- und Handelskammer und die Duale Hochschule Baden. Drei ehemalige Schüler des Gymnasiums Schönau berichteten in einer Fragerunde von ihrem Werdegang und Erfahrungen, nachdem sie das Gymnasium verlassen haben.

Timo Winkler entschied sich für eine betriebliche Ausbildung und arbeitet mittlerweile bei der Firma Zahoransky als Fachinformatiker. Olga Männer studierte an der Dualen Hochschule und ist nun ebenfalls bei Zahoransky als Maschinenbauingenieurin tätig. Hanna Gersbacher studierte an der Pädagogischen Hochschule in Freiburg und unterrichtet heute an der Realschule in Zell. Johannes Ganter aus Pfaffenberg stellte Online-Marketing vor.

Die Botschaft der drei ehemaligen Schüler war, dass jeder einen für sich passenden Beruf finden muss, um später damit glücklich zu werden. Man sollte seine Berufswahl also nicht aus Prestigegründen treffen und sich darüber hinaus auch nicht allzu sehr von seiner Umgebung bei der Arbeitssuche beeinflussen lassen, waren sich die drei jungen Leute einig.

Die Veranstalter waren über den Besucherzuspruch sehr zufrieden. "Es werden jedes Mal mehr", sagte Bernhard Seger.