Umfrage-Analyse

Weniger als 50 Prozent der Ostdeutschen sind für Demokratie und Marktwirtschaft

Thomas Steiner

Von Thomas Steiner

Mi, 23. Januar 2019 um 22:02 Uhr

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BZ-Plus Viele Ostdeutsche stehen nicht zur Demokratie – es braucht einen Wandel wie im Westen der 1950er Jahre.

Knapp drei Jahrzehnte nach dem Beitritt der fünf ostdeutschen Länder zur Bundesrepublik ist das eine erstaunliche, wenn nicht erschreckende Nachricht: Weniger als die Hälfte der Ostdeutschen bejaht die Demokratie in Deutschland. Im Westen sind es dagegen fast vier Fünftel der Menschen.

Kurze historische Rückblende: In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg gab es regelmäßig eine Umfrage in Westdeutschland, wen die Menschen für den größten deutschen Staatsmann hielten. Erst 1952 wurde Konrad Adenauer öfter genannt als Adolf Hitler (1956 überholte der Kanzler dann auch noch Bismarck). Und erst Ende der 50er-Jahre bejahten fast 80 Prozent der ...

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