Weniger Spiele und mehr Flexibilität

Uwe Schwerer

Von Uwe Schwerer

Fr, 17. Juli 2020

Handball Allgemein

Verkürzter Modus für nächste Handball-Saison in Südbaden.

Die kommende Handballsaison findet in Südbaden angesichts der Pandemie in einem verkürzten Modus statt. Das Präsidium des südbadischen Handballverbands (SHV) hat in einer Telefonkonferenz einstimmig eine Veränderung der Runde beschlossen, welche am ersten Oktoberwochenende beginnt. Dies geht aus einer von SHV-Präsident Alexander Klinkner unterschriebenen Mitteilung hervor. Südbadenligen und Landesligen werden in der Vorrunde in je zwei Gruppen geteilt. Deren Zusammensetzung orientiert sich in der Regel an regionalen Gesichtspunkten, in der Südbadenliga der Männer aber auch an den Platzierungen der vergangenen Saison. Die Teams bestreiten Hin- und Rückspiel in der Gruppe. Die Mannschaften der oberen Tabellenhälfte qualifizieren sich für die Meisterrunde, die anderen für die Platzierungsrunde. In diesen beiden Runden spielen die Mannschaften wiederum in Hin- und Rückspiel gegeneinander, mit Ausnahme der Spiele, die schon in der Vorrunde gespielt wurden. Deren Ergebnisse werden mitgenommen.

Das Konzept war den Vereinen zur Abstimmung vorgelegt worden. Diese haben von der Mitsprachemöglichkeit offenbar ohne jede Ausnahme Gebrauch gemacht. Die Ergebnisse seien, so schreibt der SHV, zum überwiegenden Teil mit sehr deutlicher Mehrheit, teilweise sogar einstimmig, ausgefallen. Mit dieser Lösung gibt es zwar weniger Spiele in der Spielzeit 2020/2021, dafür bietet sie mehr Flexibilität. So kann die Runde bei einem erneuten Ausbruch der Pandemie unterbrochen werden, ohne dass die Spielzeit bis in den Sommer 2021 ausgedehnt werden müsste. Nach Ende der kommenden Saison werden die Spielklassen auf ihre Soll-Stärke zurückgeführt. Dies führt zu einer erhöhten Anzahl von Absteigern und auch dazu, dass nach Meisterschafts- und Platzierungsrunde keine Relegation nach oben oder unten ausgespielt wird.