Lörracher Fananwältin

"Wenn Hopp als Hurensohn bezeichnet wird, ist das ein Statement gegen die Käuflichkeit des Fußballs"

Christian Rath

Von Christian Rath

Fr, 06. März 2020 um 16:07 Uhr

1. Bundesliga

BZ-Plus Zwischen Rassismus gegen Spieler und Schmähungen gegen Hopp soll klar unterschieden werden, fordert Anwältin Angela Furmaniak. Beschimpfungen von Gegnern sei "Fußball-Folklore" und nicht strafbar.

Der Drei-Stufen-Plan des DFB sieht vor, dass es bei Diskriminierungen im Stadion zunächst eine Durchsage gibt, dann eine Spielunterbrechung und notfalls einen Spielabbruch. Darüber sprach Christian Rath mit der Lörracher Rechtsanwältin Angela Furmaniak, die häufig Fußball-Fans vertritt.

BZ: Frau Furmaniak, was halten Sie als Fananwältin vom Drei-Stufen-Plan des DFB?

Angela Furmaniak: Der Plan existiert ja schon einige Jahre und zielte vor allem auf Rassismus in den Stadien. In der Theorie fand ich den Plan gut. Mir ist allerdings kein Fall bekannt, dass ein Schiedsrichter eine Partie abgebrochen hätte, weil ein schwarzer Spieler von Zuschauern beleidigt ...

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