Kommentar

Wer die Tat in Frankfurt instrumentalisiert, versagt ihren Opfern jeden Respekt

Katja Bauer

Von Katja Bauer

Di, 30. Juli 2019 um 22:03 Uhr

Kommentare

BZ-Plus Der Tod eines Achtjährigen in Frankfurt sorgt für Entsetzen: Eine solche Tat richtet sich in ihrer Willkür gegen alle. Wer sie aber für seine politische Agenda nutzen will, ist respekt- und verantwortungslos.

Mittlerweile wissen wir mehr über den mutmaßlichen Täter vom Frankfurter Hauptbahnhof. Für das lähmende Entsetzen allerdings, das wohl die meisten Menschen erfasst hat, reichte die nackte Nachricht aus: Ein erwachsener Mann tötet ein achtjähriges Kind, indem er es vor den Zug stößt. Zwei andere Menschen wollte er auch töten, darunter die Mutter. Sie überlebte. Im selben Gleisbett, in dem ihr Kind sterben musste.

Man kann den Horror über all das irgendwie nicht wegschlucken. Der Kloß im Hals, die Fassungslosigkeit und auch die Ratlosigkeit, sie bleiben nach der Schreckenstat von ...

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