Essay

Wer könnte überzeugter für Europa kämpfen als die Menschen im Dreiländereck?

Thomas Hauser

Von Thomas Hauser

Sa, 11. Mai 2019 um 13:28 Uhr

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BZ-Plus Das Dreiländereck zählt zu den Profiteuren der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Vieles ist selbstverständlich geworden, findet BZ-Herausgeber Thomas Hauser.

Mit dem Europaparlament, dem Europarat und dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg leben die Menschen in der Region so selbstverständlich, dass erst deren Abwesenheit den Verlust schmerzhaft spürbar machen würde. Dabei ist die Geschichte des deutschen Südwestens gespickt mit abschreckenden Alternativen. Jahrhunderte lang war die Region Schlachtplatz blutiger Kämpfe um Herrschaftsansprüche unterschiedlichster Mächte. Und insbesondere in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts bremste die Grenze zu Frankreich die wirtschaftliche Entwicklung enorm. Die Geschichte zeigt auch, dass die Region immer dann profitierte, wenn sie sich von Basel über Mulhouse, Freiburg, Straßburg bis Karlsruhe durch den Rhein nicht trennen ließ, sondern zusammenarbeitete.

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