Zisch-Schreibwettbewerb Herbst 2019

Wie das Volk der Inuit entstand

Fr, 06. Dezember 2019 um 15:09 Uhr

Schreibwettbewerb

Von Lara Nann, Klasse 4b, Grundschule Wehr-Öflingen

Seit einem Jahr schon plant Familie Kaiser, in die Antarktis zu fahren. Endlich ist es so weit, der Tag der Abreise ist gekommen. Linus und Lina gehen wie gewohnt in die Schule. Lina ist elf Jahre alt und in der fünften Klasse. Linus ist 15 Jahre alt und in der achten Klasse. Am nächsten Tag sind Weihnachtsferien. Jetzt ist es 14 Uhr, in zehn Minuten wollen sie los. Alles ist gepackt. Sogar Polaranzüge haben sie eingepackt, Computer wollten sie auch zwei einpacken aber sie haben in letzter Sekunde gemerkt, dass es in der Antarktis keinen Netzwerkanschluss gibt. "Los geht’s!", ruft Linus.

Nun fahren sie mit dem Auto zum Flughafen in Basel. Dann fliegen sie mit dem Flugzeug in die Karibik. Danach müssen sie nach einem Schiff suchen. Zum Glück finden sie das Schiff noch vor Sonnenuntergang und fahren gleich los. Sie schlafen auf dem Schiff. Mit dem Schiff fahren sie zur Antarktis. Auf dem Schiff ziehen sie die Polaranzüge an und steigen dann von Bord.

Kaum angekommen bauen die Kinder einen Schneemann. Danach machen sie eine Schneeballschlacht, während ihre Eltern die Eishöhlen gemütlich einrichten. Dann machen auch Mr. und Mrs. Kaiser mit. Jetzt gehen alle schlafen. Mitten in der Nacht watschelt ein Pinguin zum Schneemann. Da erwacht der Schneemann zum Leben. Der Pinguin und der Schneemann spielen die ganze Nacht hindurch, ohne dass sie jemand bemerkt.

Es ist acht Uhr morgens. Lina und Linus sind als Erste wach, sie wecken ihre Eltern. Nun essen sie von dem Proviant, den sie mitgebracht haben. "Heute wollen wir die Insel erkunden!", sagen Mr. und Mrs. Kaiser. Die Geschwister finden die Idee gut und so erkunden sie den restlichen Tag lang die Insel.

Es ist wieder Nacht. Der Schneemann fragt den Pinguin: "Wie heißt du eigentlich?" Der Pinguin antwortet: "Ich heiße Peggi!"Beim Spielen fällt der Schneemann in eine Schneehöhle. Nun muss Peggi dem Schneemann heraushelfen, streckt ihm den Flügel hin und zieht ihn raus. Jetzt spielen sie weiter, da wacht Lina auf und geht vom Lärm angelockt nach draußen. Sie sieht die zwei spielen und fragt, ob sie mitspielen darf. Sie erlauben es und so spielen sie noch bis spät in die Nacht hinein.

Am nächsten Morgen erzählt sie ihrer Familie davon, aber niemand glaubt ihr. Aber sie will es beweisen und wartet, bis sie wieder spielen, dann weckt sie die anderen und zeigt sie ihnen. Jetzt macht Linus mit seinem Handy ein Foto.

Nun gingen sie zurück in die Karibik und erzählten ihre Geschichte. Viele wollten einen lebendigen Schneemann sehen. Also gingen die Menschen in die Antarktis und warteten, bis der Schneemann lebendig wurde. Fast alle blieben in der Antarktis und pflanzten sich fort.

Bis irgendwann einer zur Arktis ging, als er wieder zurückkam, sagte er: "Mir hat die Arktis besser gefallen!" Also wanderte er mit dem Schneemann und Peggi im Kühlschrank zur Arktis. In der Arktis trafen sie alsbald die ersten Eisbären. Als sie ihr Lager aufschlugen, fraß ein Eisbär Peggi. Und so bauten sie sich einen Schneepinguin und wie durch ein Wunder erwachte auch dieser nachts zum Leben. Irgendwann sagte einer: "Wir brauchen einen Namen." Ein anderer schlug vor, den Namen Inuit anzunehmen. Alle waren begeistert und so nahmen sie den Namen Inuit an. Und so heißen sie noch heute.