Skisprung-Bundestrainer im Interview

Wie Stefan Horngacher für Martin Schmitt einen Sprunganzug nähte

Johannes Bachmann

Von Johannes Bachmann

Mi, 17. Juli 2019 um 20:00 Uhr

Skispringen

BZ-Plus Er wohnt in Titisee-Neustadt, ist neuer Cheftrainer der deutschen Skispringer – und fiebert seiner Heimpremiere in Hinterzarten entgegen: Stefan Horngacher im großen BZ-Interview.

Stefan Horngacher, in Österreich geboren, im Herzen längst Schwarzwälder, mit seiner Familie verwurzelt in Titisee-Neustadt, erlebt beim Sommer-Grand-Prix in Hinterzarten (26./27. Juli) seine Heimpremiere als neuer Cheftrainer der deutschen Skispringer. Der "Steff" gilt als unprätentiöser Macher. Drei Jahre lang führte der 49-Jährige die polnischen Skispringer und Kamil Stoch zum Grand Slam bei der Vierschanzentournee. Johannes Bachmann unterhielt sich mit dem Nachfolger von Werner Schuster über Träume vom Tourneesieg und eine Nacht an der Nähmaschine.

BZ: Der viermalige Skisprung-Weltmeister Martin Schmitt hält Sie in Ihrem Job als Bundestrainer für die Idealbesetzung.

Horngacher: So, tut der Martin das. Ich war vor meiner Zeit als polnischer Nationaltrainer mehr als zehn Jahre beim Deutschen Skiverband und hab’ mich von unten nach oben gedient. Ich wurde beim DSV zum Trainer ausgebildet und bin in diesem System groß geworden. Mein Ziel war es immer, zurückzukehren.

"Auf der Schanze musst du ständig an Updates arbeiten." Stefan Horngacher BZ: Sie übernehmen eine Handvoll Skispringer auf dem Zenit ihres Könnens.

Horngacher: Das seh’ ich nicht so. Skispringen entwickelt sich jedes Jahr weiter, das ist ein schnelllebiger Sport mit vielen Wendungen und Überraschungen. Auf der Schanze musst du ständig an Updates arbeiten. Es gibt auch in einem Weltklasseteam viele Dinge, die man stetig verbessern kann und muss.

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