Wie wäre es, unsere Sinne zu schärfen?

Walther Moser

Von Walther Moser (Freiburg)

Sa, 26. September 2020

Leserbriefe

Zu: "Es fehlt: Nähe", Beitrag von Claudia Füßler (Magazin, 5. September)
Frau Füßler hat leider in ihrem langen Beitrag nur Wissenschaftler zu Wort kommen lassen, die das bisherige Verhalten und die Gewohnheiten der Menschen für schwer oder praktisch kaum veränderbar halten. Wie wäre es aber, statt nur jetzt nicht mehr in der bisherigen Art Mögliches festzustellen oder sogar zu klagen, sondern die Menschen gleichzeitig anzuregen, etwas Neues auszuprobieren, zum Beispiel die Mimik, Gestik und Akustik auch in etwas Entfernung wahrzunehmen, also unsere Sinne zu schärfen? Dieser Impuls, andere Dinge als die bislang gewohnten auszuprobieren beziehungsweise schon praktizierte Dinge aufzuzeigen, täte in vielen zum Beispiel auch im kulturellen und wirtschaftlichen Bereich gut. Walther Moser, Freiburg