Wild Wings voller Selbstvertrauen nach Bremerhaven

Heinz Wittmann

Von Heinz Wittmann

Fr, 26. März 2021

Schwenningen Wild Wings

Nach der jüngsten Erfolgsserie hofft Trainer Sundblad auf erneuten Coup / Verteidiger Will Weber bleibt für weitere zwei Jahre.

Die Wild Wings gastieren am Freitag, 19.30 Uhr, bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven. Bei den Feldspielern gibt es nach dem 4:1-Heimsieg gegen Wolfsburg vom Dienstag keine Veränderungen, im Tor bekommt Ersatzgoalie Patrik Cerveny seinen vierten Einsatz in dieser Saison. "Wir haben noch viele Spiele und Patrik wird gegen seinen Ex-Klub besonders heiß sein", so Wild-Wings-Trainer Niklas Sundblad. Cerveny hatte sich in der vergangenen Saison in Bremerhaven über zu wenig Eiszeit beklagt, durfte insgesamt lediglich vier Partien für die Fischtown Pinguins bestreiten. Die Bremerhavener fuhren am Mittwoch einen überraschenden 5:0-Heimsieg gegen Süd-Spitzenreiter Adler Mannheim ein. Die Nordbadener konnten nur im ersten Drittel einigermaßen mithalten.

"Das war eine tolle Teamleistung. Wir haben uns 60 Minuten an unseren Gameplan gehalten, waren immer hochkonzentriert", so Fishtown-Torwart Brandon Maxwell nach seinem zweiten "Shut-out" in dieser Saison. Mit einer Erfolgsquote von 28,97 verfügen die Pinguins nach den Eisbären Berlin (29,41) über das zweitbeste Powerplay der Liga. Schwenningen hat immerhin das sechstbeste Überzahlspiel der Liga mit einer Erfolgsquote von 22,22 Prozent. Die Wild Wings sind mit 39 Punkten aus 26 Spielen Tabellenvierter der Südgruppe.

"Bremerhaven ist läuferisch und in Überzahl stark", so Schwenningens Trainer Sundblad. Eine besondere Partie ist die Begegnung für den Schwenninger Verteidiger Will Weber, er jagte in der vergangenen Saison noch in Bremerhaven dem Puck nach. Weber hat jetzt in Schwenningen für weitere zwei Jahre unterschrieben. "Mit seiner großen Beständigkeit spielt Will Weber eine wichtige Rolle in der Schwenninger Defensive. Besonders seine Qualitäten im eigenen Drittel machten ihn schnell zu einem großen Stabilitätsfaktor des Teams, insbesondere auch in Unterzahl", heißt es aus der Vereinsführung.

In seinen 25 Spielen für Schwenningen kam der Linksschütze auf drei Scorerpunkte (null Tore/drei Assists) und eine durchschnittliche Eiszeit von 17:46 Minuten.