E-Mails an die Redaktion

WIR MÜSSEN REDEN: Liest das denn irgendjemand?

Manuela Müller

Von Manuela Müller

Sa, 06. Februar 2021

Wir müssen reden

Leidenschaft für ihren Beruf sollten Redakteurinnen und Redakteure mitbringen. Und die ist bei den Mitarbeitenden der Badischen Zeitung offenbar vorhanden. Eine interne Umfrage zur Unternehmenskultur bei BZ.medien ergab, dass hier 92 Prozent ihren Job mit Leidenschaft ausüben.

Nicht nur die Produzenten stecken viel Herzblut ins Projekt Tageszeitung, sondern auch die Konsumenten – also Sie, die Leserinnen und Leser. Sie schicken uns Themenvorschläge, beschweren oder freuen sich über Themensetzungen, weisen auf Rechtschreibfehler hin, wollen Details erklärt haben und lassen uns Lob zukommen. Insgesamt erhält die Redaktion derzeit jede Woche weit mehr als 2000 E-Mails.

Die Autoren dieser E-Mails investieren Zeit und Mühe – das ist den meisten Texten anzumerken. Entsprechend erwarten sie, dass wir reagieren und ebenso viel Engagement in die Beantwortung stecken. Das ist legitim, schließlich ist es unbefriedigend, wenn man auf ein Anschreiben keine Reaktion erhält. Dann stehen die Fragen im Raum wie: Wurde der Text gelesen? Warum antwortet niemand?

Gelesen wird jede Zuschrift. Jedoch möchte ich an dieser Stelle um Verständnis dafür bitten, dass von der Redaktion nicht jede beantwortet werden kann. Denn das wäre bei der Vielzahl nicht möglich, ohne dass darunter die Qualität der redaktionellen Inhalte der Zeitung leiden würde. Der Nachrichtenfluss reißt nicht ab; manche Seite muss noch am Abend völlig neu bestückt werden. Da bleibt nicht immer die nötige Zeit für die Leserkommunikation. Allerdings bemühen wir uns täglich, auf so viele E-Mails wie möglich zu reagieren.