Kosten senken

Nokia streicht 10 000 Arbeitsplätze

Hannes Gamillscheg und unseren Agenturen

Von Hannes Gamillscheg & unseren Agenturen

Fr, 15. Juni 2012

Wirtschaft

Weil Menschen in aller Welt lieber mit Apple- und Samsung-Handys telefonieren, will das Unternehmen die Kosten senken.

KOPENHAGEN/ULM. Der angeschlagene Handyriese Nokia schrumpft weiter: Mit tiefroten Bilanzzahlen konfrontiert, kündigte der ehemalige Marktführer im finnischen Espoo am Donnerstag den Abbau von 10 000 Arbeitsplätzen an. Jeder Fünfte, der bei Nokia Handys baut, entwickelt oder vertreibt, muss gehen. Vom Jobabbau betroffen ist auch der Standort Ulm mit 730 Beschäftigten. Im Stammland Finnland werden 3700 Angestellte entlassen.

Neben dem Forschungs- und Entwicklungsstandort Ulm werden auch die Fabriken im finnischen Salo und in Burnaby in Kanada geschlossen. Den Edel-Handy-Hersteller Vertu verkauft Nokia an den europäischen Finanzinvestor EQT VI. Einen Preis nannte Nokia nicht. In Deutschland behält Nokia nur die Zentrale in Ratingen und die Abteilung für ortsbezogene Dienste in Berlin, die von Konzernchef Stephen Elop als besonders wichtig hervorgehoben wurde. Die deutsche ...

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