Wissenschaft genießt Vertrauen

afp

Von afp

Di, 27. April 2021

Panorama

Umfrage zu Gesundheitsschutz.

Beim Gesundheitsschutz vertrauen Verbraucher in erster Linie Wissenschaftlern und weniger Politik, Medien oder Wirtschaft. Etwa zwei Drittel der Bundesbürger vertrauen der Wissenschaft, dass sie die Gesundheit von Verbraucherinnen und Verbrauchern schützt, wie aus einer am Montag in Berlin veröffentlichten Umfrage des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) hervorgeht. Dagegen bringt nur einer von sechs Befragten Politik, Medien oder Wirtschaft Vertrauen beim Schutz der Gesundheit entgegen.

Als größte gesundheitliche Risiken werden von 22 Prozent der Befragten bestimmte Nährstoffzusammenstellungen wie ein hoher Gehalt an Zucker, Fett oder Salz in Lebensmitteln genannt. Mit Abstand folgen Risiken wie eine ungesunde Ernährung und Lebensweise (13 Prozent) sowie unerwünschte Stoffe und Zusatzstoffe in Lebensmitteln (je elf Prozent).

Für den BfR-Verbrauchermonitor werden in halbjährlichem Abstand etwa tausend Personen ab 16 Jahren interviewt. Gefragt nach ausgewählten Themen, bereiten Antibiotikaresistenzen und Mikroplastik in Lebensmitteln am meisten Sorgen. Jeweils mehr als die Hälfte gibt an, darüber beunruhigt zu sein.