Neu im Kino

Ziemlich fad – Woody Allens "A Rainy Day in New York"

Gabriele Schoder

Von Gabriele Schoder

Mo, 02. Dezember 2019 um 20:00 Uhr

Kino

BZ-Plus Standardwerk mit misogynem Beigeschmack: Woody Allens Liebeskomödie "A Rainy Day in New York" transportiert ein antiquiertes Frauenbild.

Über diesen Film kann man nicht schreiben, ohne über seinen Regisseur zu berichten. Und über eine Entwicklung, die man hierzulande kaum glauben mag, wo Woody Allen für ein kulturaffines Publikum doch seit Jahrzehnten ein kluger Bruder im Geiste ist, die Inkarnation des postmodernen Menschen, der sich in seiner transzendentalen Obdachlosigkeit mit Witz und Ironie zu trösten versucht.

In den USA aber ist der vierfache Oscarpreisträger, der am 1. Dezember 84 Jahre alt wurde, fast schon Persona non grata – seit seine Adoptivtochter Dylan Farrow vor zwei Jahren die alten Vorwürfe gegen ihn bekräftigt hat. Allen habe 1992 die damals siebenjährige Dylan sexuell missbraucht: Das ging bereits im Trennungskrieg mit Mia Farrow durch die Medien und wurde von vielen als Anschuldigung ihrerseits gewertet, um das Sorgerecht zu bekommen, zumal ...

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