Zisch-Texte

Aufregender Kick im Schneegestöber

Kevin Laube, Klasse 4a, Grundschule Kenzingen

Von Kevin Laube, Klasse 4a & Grundschule Kenzingen

Fr, 24. Juni 2016

Zisch-Texte

SC Freiburg gegen RB Leipzig.

Am 7. März 2016 ging mein Vater mit mir zum Spiel des SC Freiburg gegen den RB Leipzig. Die Sachsen waren zu diesem Zeitpunkt Tabellenführer, sollten jedoch die Badener gewinnen, wären sie auf dem ersten Platz. Eine Stunde vor Anpfiff begann es kräftig zu schneien, so dass bald eine zehn Zentimeter dicke Schneeschicht auf dem Spielfeld lag. Da die Partie um 20:15 Uhr angepfiffen wurde, war es ziemlich dunkel, und man konnte nur durch das Licht der Flutlichtanlage etwas sehen. Dann ging es los. Der SC startete mit guten Chancen, aber Peter Gulacsi im Tor der Leipziger war in Topform. Später, um genau zu sein in der zehnten Spielminute, musste er jedoch hinter sich greifen, denn Vincenzo Grifo sorgte für die 1:0-Führung des SCF. Das ließ RB nicht mit sich machen, und Dominik Kaiser erzielte in der 56. Minute mit einem schönen Distanzschuss das 1:1.

In der 28. Minute wurde das Spiel unterbrochen. Die Zuschauer pfiffen gegen den Schiedsrichter, doch dieser zeigte auf die Linien (Toraus, Seitenaus) bzw. was von ihnen noch zu sehen war. Sie waren nämlich fast komplett von Schnee bedeckt. Sofort kamen Helfer mit Schaufeln und Schubkarren und räumten die Linien wieder frei.

Schließlich tröpfelte das Spiel so dahin, bis zur 68. Minute. Knackpunkt war der Pass von Mike Frantz auf Nils Petersen, der dribbelte auf der linken Seite bis zur Eckfahne, flankte mit Links in den Strafraum, dort stand Florian Niederlechner bereit und staubte ab. 2:1, die Führung war wieder hergestellt. Aber in der letzten Viertelstunde mussten die Freiburger noch mal zittern. Yussuf Poulsen schoss drüber, kurz darauf Anthony Jung knapp vorbei. Richtig eng wurde es bei einem Schuss von Lukas Klostermann, bei dem Alexander Schwolow im Freiburger Tor all seine Fähigkeiten bewies, und eine Superparade zeigte. Dieser wurde später auch zum Snow-King Schwolow gekürt.

Kurz darauf war Schluss. Der SC war Tabellenführer, und ich war glücklich.