Zu zehnt in die Offensive

Hans-Jochen Köpper

Von Hans-Jochen Köpper

Fr, 15. März 2019

Feldberg

Die parteiunabhängige neu gegründete Feldberger Liste tritt zu den Gemeinderatswahlen am 26. Mai an.

FELDBERG. Als Roland Dörflinger die Nominierungsversammlung der neuen Feldberger Liste im Restaurant Siner Zit ganz oben auf dem Feldberg eröffnete, bezeichnete er dies als einen "historischen Moment".

Die parteiunabhängige, nicht mitgliedschaftliche Wählervereinigung steht für Feldberg und will sich vor allem für die Einwohner und deren Belange einsetzen.

Dörflinger sagte eingangs, die Kandidatensuche habe sich als nicht besonders schwierig erwiesen. Dies zeige, dass in Feldberg politisches Engagement vorhanden ist und dass die Bürger ihre Zukunft mitgestalten wollen. Dörflinger sagte, das sei auch notwendig, denn selbst in einer kleinen Gemeinde gebe es viel Arbeit, wie er selbst in seinen bislang fünf Jahren als Gemeinderat festgestellt habe.

Aus seiner Sicht stellt die vorliegende Liste eine gute Mischung dar, sowohl in Bezug auf den Frauenanteil (40 Prozent) als auch in der Altersverteilung (24 bis 57 Jahre). Zudem stammen die Kandidaten aus vier der fünf Ortsteile.

Unter den Bewerbern sind auch vier der fünf noch amtierenden Gemeinderäte, die bei der letzten Wahl 2014 für die CDU-Bürgerliste antraten und an den Ratstisch gewählt wurden (siehe nebenstehenden Artikel).

Einzig Bernhard Andris vom Raimartihof tritt nach 25 Jahren als Gemeinderat nicht mehr an.

Er übernahm nach der kurzen Vorstellungsrunde der zehn Bewerber die offizielle Wahl. Er erläuterte, im Vorfeld habe man sich auf die Aufstellung in alphabetischer Reihenfolge geeinigt, und dies gelte es in geheimer Wahl zu bestätigen. Erwartungsgemäß wurde dieser Vorschlag einstimmig angenommen.

Andris sprach danach von einer Liste mit kompetenten Kandidaten. Er wies darauf hin, dass es neben der Persönlichkeit aber vor allem auch auf die Inhalte ankomme, die vertreten werden.

Diesbezüglich sollen im Verlauf der Monate April und Mai mehrere Wahlveranstaltungen stattfinden. Hierbei sollen dann die Einwohner Gelegenheit haben, mit den Bewerbern direkt ins Gespräch zu kommen. Weiter sollen die konkreten Inhalte, für die die Feldberger Liste steht, demnächst auf einem Wahlkampfflyer verdeutlichen werden.