Hunger

Zweieinhalb Tage würden genügen

Ludwig Brüggemann

Von Ludwig Brüggemann (Merzhausen)

Sa, 17. Oktober 2020

Leserbriefe

Zu: "Hunger ist vermeidbar", Beitrag von Frauke Wolter (Politik, 13. Oktober)
"Denn Hunger ist vermeidbar – dazu müsste die landwirtschaftliche Produktion bis 2050 gesteigert werden. Rund zwölf Milliarden Euro kostet das im Jahr, belegen neue Studien", so lese ich im Artikel. Das Friedensforschungsinstitut Sipri hat berechnet, dass der militärisch-industrielle-politische Komplex täglich über fünf Milliarden Dollar 2019 ausgegeben hat. Zweieinhalb Tage würden genügen, den Hunger zu stillen. Eine Mischung aus Ohnmacht, Mitleid und Wut spüre ich angesichts der verpassten Möglichkeiten. Ludwig Brüggemann, Merzhausen