Mehr als Verkäufer

Übersicht: Das sind die Ausbildungs-Möglichkeiten

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Sa, 04. April 2020 um 00:00 Uhr

Beruf & Karriere

Die Möglichkeiten im Handel sind vielfältig: Es gibt noch viel mehr als den klassichen Verkäufer. Hier ist eine Übersicht über sieben beliebte Ausbildungen, für die man sich entscheiden kann:

Was hat man sich früher bemüht, den Eltern und Verwandten Sandkuchen und Plastikobst anzupreisen. Besonders viel Spaß machte es, das lustige Geräusch des Laserscanners zu imitieren. Als Kinder haben alle schon mal vom Beruf des Verkäufers geträumt. Auch nach der Schule scheinen viele junge Menschen noch immer von diesem Beruf fasziniert zu sein.

Die Ausbildung im kaufmännischen Bereich gehört zu den beliebtesten in Deutschland. Was motiviert junge Frauen und Männer, in dieses Berufsfeld einzusteigen? Und welche unterschiedlichen Berufe bietet der Einzelhandel eigentlich?

Der Einzelhandel hat viel zu bieten

Als Erstes fällt einem natürlich der Verkäufer im Supermarkt ein. Kassieren, älteren Damen beim Einpacken helfen, Waren einsortieren, Kunden beraten, Bestellungen machen. Hinzu kommen die Feinschmecker: Bäcker, Fleischer, und Konditor.



Doch das ist noch nicht alles, was der Einzelhandel zu bieten hat: Möbelhäuser und Umzugsdienste fragen nach starken Männern. Zarte Hände und ein Gespür für Schönheit werden im Kosmetikstudio gesucht. Die Drogerie verkauft alles zum Thema Kosmetik, Pflege und Ernährung. Literaturliebhaber sind im Buchhandel gut aufgehoben. Mit Medienwerkzeugen beschäftigt sich der Fotofachmann.

Fachverkäufer/in im Lebensmittelhandwerk

12,4 Prozent aller Erwerbstätigen arbeiten für die Lebensmittelbranche . Damit sind hierzulande 5,7 Millionen Menschen für die Wertschöpfung von Lebensmitteln zuständig. Im Handel können sich Ernährungsfreunde innerhalb von drei Jahren zum Fachverkäufer ausbilden lassen. Diese Ausbildung ist bei Hauptschulabsolventen beliebt. Wer gern Kontakt mit Menschen pflegt, kein Problem damit hat, lange zu stehen und sich früh an die Arbeit zu machen, ist in diesem Beruf richtig. Ziel der Ausbildung ist es, den Kunden die Ware, bei einer fachgerechten Beratung, schmackhaft zu machen.

Augenoptiker/in

Der erste Teil der Ausbildung spielt sich in der Werkstatt ab. Azubis lernen, wie man Brillen herstellt und anpasst. Hier sind flinke Finger gefragt. Im dritten und abschließenden Jahr der Ausbildung geht es um den Kundenumgang. Voraussetzungen für den Beruf sind Geschicklichkeit, Kommunikationsfähigkeit, Verständnis für Mathematik und räumliche Vorstellungskraft. Gesucht werden Realschulabsolventen.

Fachkraft Möbel-, Küchen- und Umzugsdienst

Schleppen, schrauben, verbessern, anbringen: Experten für Einrichtungsarbeiten haben eine Menge zu tun. Die Ausbildung dauert drei Jahre und kann direkt nach Abschluss der Hauptschule begonnen werden. Neben Muskelkraft sollten die Lehrlinge auch Feingefühl mitbringen. Küchen- und Möbelunternehmen sowie Umzugsdienste und Möbelspeditionen sind mögliche Arbeitgeber.

Fotomedienfachleute

Ein Gespür für Formen, Farben und Ästhetik sowie Interesse an Fotoapparaten und Filmkameras sind für die Ausbildung zum Fotomedienfachverkäufer nützlich. Gleich nach der Realschule kann die dreijährige Ausbildung begonnen werden. Hier geht es nicht nur um Verkauf, sondern auch um Bildbearbeitung und Druck, Pass- und Bewerbungsfotos.

Buchhändler/-in

Zum Beruf der Buchhändler gehören längst nicht mehr nur Bücher. Dieser Handel ist im Wandel. Seit ein paar Jahren gesellen sich auch Filme, Spielwaren, Geschirr, teilweise sogar Haushaltsgeräte neben die Druckmedien. Die Ausbildung ist vielseitig. Im Verkauf empfehlen die Azubis die spannendsten Krimis und leidenschaftlichsten Romane sowie die coolsten Vampirgeschichten der Jugendliteratur. Autorengespräche und die Herstellung von Büchern warten im Verlag. Das Antiquariat bietet den Umgang mit wahren Schätzen der Literatur. Hier werden Werke geschätzt und eingeordnet. Nachforschungen zu längst verschollen Werken werden betrieben. 77 Prozent der Azubis sind Gymnasiasten.

Kosmetiker/-in

Massieren, polieren, zupfen: Menschen schöner machen. Das ist die Aufgabe der Kosmetikerin. Körper- und Schönheitspflege sind die Schwerpunkte. Die dreijährige Ausbildung kann sowohl schulisch als auch betrieblich (Kosmetikstudio, Wellnesshotel) in Angriff genommen werden. Geeignet für Haupt- und Realschüler.


Drogist/-in

Was die Kosmetikerin benutzt, verkauft die Drogistin: Kosmetik und Körperpflege; aber auch Heilmittel, Reformprodukte, Haushalts- und Gartenpflege. Das Annehmen, Auszeichnen und Präsentieren von Waren gehört auch zum Aufgabenbereich. Kassieren und Abrechnen sind ebenfalls Bestandteile des Alltags. Dieser Beruf ist bei Realschülern beliebt.

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