700 Fans feiern in Davos

Heinz Wittmann

Von Heinz Wittmann

Mo, 23. August 2021

Schwenningen Wild Wings

Wild Wings besiegen Schweizer Rekordmeister.

Die Wild Wings haben am Samstag in Wil den Schweizer Rekordmeister HC Davos mit 3:2 (1:2, 0:0, 1:0, 1:0) nach Penaltyschießen geschlagen. 700 mitgereiste SERC-Fans bejubelten ihr Team frenetisch. Bei den Wild Wings waren die zuletzt angeschlagen fehlenden Tyson Spink und Marius Möchel wieder an Bord. Verteidiger Will Weber fehlte hingegen wegen muskulärer Probleme, Kapitän Travis Turnbull fiel weiter wegen einer Erkältung aus. Da die Freiburger Wölfe inzwischen das Training gestartet haben, kehrte Förderlizenzspieler Oleg Tschwanow, der in Schwenningen einen starken Eindruck hinterließ, in den Breisgau zurück.

Den besseren Start in die Partie erwischte Davos. Der HCD-Topscorer der vergangenen Saison, Enzo Corvi, kam frei vor dem SERC-Kasten zum Schuss, Goalie Marvin Cüpper konnte aber parieren. In der siebten Minute fiel das 1:0 für die Schweizer. Kapitän Andres Ambühl hatte den Schwenninger Schlussmann überwunden. Die Wild Wings, angefeuert von 700 mitgereisten Fans, kamen aber auch zu ihren Möglichkeiten. Verteidiger Colby Robak scheiterte jedoch an Tormann Gilles Senn. Auf der anderen Seite brachte Axel Simic die Scheibe nicht unter. In der 15. Minute fiel der Ausgleich. Daniel Pfaffengut war mit einem Schuss über die Fanghand von Senn erfolgreich. Anschließend musste Tyson Spink in die Kühlbox und die Schwenninger hatten auch noch zu viele Spieler auf dem Eis. Die Bündner zogen in doppelter Überzahl ein starkes Powerplay auf. Der Schwede Mathias Bromé traf zum 2:1. Im zweiten Drittel kontrollierten die Davoser die Begegnung.

Auch zu Beginn des letzten Drittels waren die Davoser das bessere Team. Dann aber plötzlich kam Alexander Karachun, Neuzugang von der Düsseldorfer EG, aus kurzer Entfernung zum Schuss und überwand Senn zum 2:2. Jetzt waren auch die SERC-Fans wieder voll da. Und plötzlich waren die Wild Wings am Drücker. Bei fünf gegen fünf hatte dann André Olimb die Schwenninger Führung auf dem Schläger, brachte aber auch das Runde nicht in das Eckige. Es ging in die Verlängerung und dann ins Penaltyschießen. Und hier war als einziger Schütze Olimb erfolgreich. Der Norweger ließ Schwenningen jubeln. Als bester Schwenninger Spieler der Partie wurde Torwart Cüpper ausgezeichnet.