Schwanau

Allmannsweier hat eine neue alte Ortsverwaltung

Martin Frenk

Von Martin Frenk

Do, 21. Mai 2020 um 17:23 Uhr

Schwanau

Das Gebäude ist einer grundlegenden Sanierung und Modernisierung unterzogen worden. Am Mittwoch war die offizielle Schlüsselübergabe.

Der Eingang ins Gebäude wurde von der Hauptstraße barrierefrei in die Krumme Straße verlegt. Sobald sich das rechte der beiden Holztore öffnet, wird das wohlgelungene Werk sichtbar. Dahinter wurde die einstige Fahrzeughalle vollkommen umgestaltet. Bei der Umgestaltung sind nicht nur helle und freundliche Räumlichkeiten entstanden, auch historische Bausubstanz wurde sichtbar gemacht. Denn nachdem der alte Putz abgeschlagen war, wurde ein schönes Mauerwerk aus Buntsandstein sichtbar, das jetzt als Bindeglied der Historie zur Moderne steht. Ortsvorsteher Michael Krenkel und seiner Mitarbeiterin Alexandra Kirner sowie dem ratsuchenden Publikum steht nun mehr Platz zur Verfügung.

Dank an die Beteiligten

Am Mittwochnachmittag übergab der von der Gemeinde Schwanau beauftragte Planer Michael Lutz den Schlüssel zum Gebäude an Bürgermeister Wolfgang Brucker. Aufgrund der Corona-Pandemie musste die Feier jedoch im kleinen Kreis und mit dem gebührenden Abstand stattfinden. Dies hinderte Brucker nicht daran, den am Bau beauftragten Handwerker sowie dem Planer Michael Lutz für die gute Arbeit Lob und Anerkennung auszusprechen. Auch Allmannsweiers Ortsvorsteher Michael Krenkel war froh, dass nach zweijähriger Bauzeit das Ganze "zu einem hervorragenden Abschluss gefunden hat". Krenkel dankte auch seiner Vorgängerin Ria Bühler, die den Umbau in ihrer Amtszeit mit Elan angestoßen habe.

Die Handwerker waren stark gefordert

Planer Michael Lutz betonte, dass die Vorgaben des Denkmalschutzes, die Statik des Gebäudes und unvorhergesehen aufgetretene Feuchtigkeit die beauftragten Handwerker sehr gefordert hätten. Dennoch, so Bautechniker Andreas Zuska, sei die ursprünglich kalkulierte Bausumme in Höhe von 203 000 Euro leicht unterschritten worden. Lediglich aufgrund der Neuanschaffung von entsprechendem Mobiliar mussten die Kosten um 15 000 Euro nach oben korrigiert werden.