Sanierung oder Schließung?

Am 16. Juli findet ein runder Tisch für die drohende Schließung des Umkircher Bad statt

Mario Schöneberg

Von Mario Schöneberg

Di, 30. Juni 2020 um 19:10 Uhr

Umkirch

Bei einem Runden Tisch am 16. Juli soll das Thema Erhalt oder Schließung des Umkircher Hallenfreibads intensiv diskutiert – und eine Entscheidung des Gemeinderates vorbereitet werden.

Aktuell ist aus hygienischen Gründen eine Öffnung nicht denkbar. "Das Thema Hallenfreibad ist das Thema, das die Gemeinde stark bewegt", betonte Bürgermeister Walter Laub noch vor dem offiziellen Start der jüngsten Gemeinderatssitzung. Schon lange beschäftigen sich Rat und Verwaltung mit der Frage, ob das marode Bad aufgegeben, saniert oder ein neues gebaut werden soll. Hintergrund hierfür ist, dass schon heute das Bad nicht kostendeckend betrieben werden kann, die Gemeinde aber vor großen Investitionen, zum Beispiel in die Schule, die Sporthalle und in ein neues Feuerwehrhaus steht. Auch der Umkircher Schwimmverein beschäftigt sich intensiv mit dem Hallenfreibad und hat auf seiner Homepage eine Online-Petition gestartet, damit Schwimmsport auch künftig in Umkirch möglich ist.

Er habe viele Gespräche mit Amtskollegen, Fachleuten und der Stadt Freiburg geführt, um Ideen und Argumente zusammenzutragen, betonte Bürgermeister Laub. Diese möchte er beim moderierten Runden Tisch vorbringen, hierzu sollen neben Gemeinderäten und der Verwaltung auch Vertreter des Schwimmvereins und überregionale Akteure – das Bad wird auch für den Schwimmunterricht auswärtiger Schulen genutzt – eingeladen werden. Mit den Ergebnissen soll dann der Gemeinderat in Klausur gehen, erklärte Laub. Diese soll dann zumindest eine grobe Vorentscheidung noch vor den Haushaltsberatungen möglich machen.