An Wallbachs Dorfbrunnen fließt weiter Trinkwasser

Gerd Leutenecker

Von Gerd Leutenecker

Sa, 15. Februar 2020

Bad Säckingen

Sitzquader sollen wildes Parken verhindern.

BAD SÄCKINGEN-WALLBACH (gsl). Der Termin für den Spatenstich am neuen Brunnenplatz in Wallbach ist für den 2. März anberaumt worden. Am Kreuzungspunkt Fährstraße und Rheinstraße bleibt die Straße in der gesamten Bauzeit weitgehend offen. Die Durchgangsbreite ist wegen den Zu- und Abfahrtsnotwendigkeit der Feuerwehr auch während der Pflasterarbeiten gesichert.

Im Ortschaftsrat von Wallbach standen dazu noch zwei Entscheidungen an. Einerseits wurde über die letzten Gestaltungsmöglichkeiten diskutiert. Andererseits war eine Entscheidung zu treffen, ob der Brunnen weiterhin mit Trinkwasser betrieben werden soll. "Das ist bereits jetzt ein beliebter Rastplatz für die Fahrradfahrer und wir sollten weiterhin Trinkwasser durchfließen lassen", plädierte Ortsvorsteher Fred Thelen.

Daraufhin entzündete sich eine längere Diskussion. "Zumindest zischen 22 Uhr und 5 Uhr könnte der Brunnen aber abgestellt werden", war eine erste Feststellung von Oliver Schapfel. Was bei seinen Ratskollegen erst einmal auf Kritik stoß. "Müssen wir das ganz normal bezahlen?", so Hanspeter Joos und Ulrich Probst wollte in Erfahrung bringen, wie die tatsächliche Nutzung vom Brunnen bisher ausgesehen habe. Ortsvorsteher Thelen schilderte die bisherige Situation: Trinkwasser fließt schon immer und dafür werden Gebühren fällig außerdem sei die Nutzung durch die Nachbarschaft eine übliche Gewohnheit. Da wünscht sich der Ortsvorsteher auch keine Änderung. "Das Schild"Kein Trinkwasser" wiederstrebt mir dort einfach", so Thelen. Der Vorschlag von Schapfel wurde daraufhin einmütig befürwortet.

Für letzte Gestaltungsmöglichkeiten entschied sich das Wallbacher Gremium gleichzeitig. "Das unkontrollierte Parken dort im Sommer muss minimiert werden", eröffnete Ulrich Probst die längere Aussprache. Mit Sitzquadern könnte gleichzeitig der Platz abgegrenzt werden. "Das gibt ein Stück weit Sicherheit", sprach sich Klaus-Konrad Umbreit für die Idee aus. Genügend Raum sei für die Polder vorhanden, die gleichzeitig auch kein Problem für die Feuerwehr oder Lkw seien. Zumindest an den jeweils äußeren Sitzquader müssten Reflektoren angebracht werden, zum Schutz für die Radfahrer, regte Schapfel an. Ebenso könnte über eine bessere Ausleuchtung durch die vorhandene Straßenlaterne mehr Sicherheit geboten werden. Diese Anregung griff Ortsvorsteher Thelen umgehend auf: "An die eine LED-Lampe könnte ja eine zweite angeschlossen werden und damit wäre der Brunnenplatz optimal ausgeleuchtet". Nach der mehrjährigen Vorbereitungszeit wird der Brunnenplatz im Laufe des Jahres seine neue Aufwertung erfahren. Damit zeigten sich alle Ortschaftsräte zufrieden.