"Anfangs habe ich meinem Bruder zugeschaut"

Fr, 27. April 2018

Schülertexte

ZISCHUP-INTERVIEW mit Alex Mehl über das Kartfahren.

Alex Mehl ist zwölf Jahre alt und wohnt in Hartheim am Rhein. Bei der ADAC-Jugendmeisterschaft wurde er Südbadischer Meister in der Altersklasse 2005/06 im 6,5-PS-Kartslalom. Im Interview mit Zischup-Reporter Mike Mehl aus der Klasse 8b der Max-Planck-Realschule in Bad Krozingen erzählt er, wie er zum Kartfahren gekommen ist. Alex und Mike sind Brüder.

Zischup: Wie bist du zum Kartfahren gekommen?
Mehl: Bevor ich Kart fuhr, habe ich Fußball gespielt, doch jeder, der mal Fußball gespielt hat, weiß, dass Fußball ohne Verletzungen nicht geht. Und da mir meine Gesundheit wichtig ist, habe ich zu dem Sport gewechselt, den auch mein Bruder Mike macht.

Zischup: Seit wann fährst du Kart?
Mehl: Seit vier Jahren fahre ich Kartslalom, anfangs habe ich auf dem Kartplatz gestanden und meinem Bruder zugeschaut. Es sah interessant und spaßig aus. Da habe ich es ein paar Mal probiert, und es hat recht gut geklappt, da habe ich beschlossen selbst dem Verein beizutreten.
Zischup: In welchem Verein fährst du Kart?
Mehl: Ich fahre im AMC Pfaffenweiler, er ist der erfolgreichste Verein in Südbaden. Unter den anderen elf Konkurrenten sind Vereine aus Lörrach, Freiamt und Steißlingen am Bodensee.

Zischup: Wo trainiert ihr?
Mehl: Das Kartfahren trainieren wir in Eschbach im Gewerbegebiet, jeden Samstag um zehn Uhr.

Zischup: Kann beim Kartfahren irgendetwas passieren?
Mehl: Eigentlich nicht, und wenn doch etwas passiert, dann haben wir ja immer noch unseren Helm auf und unsere Handschuhe und einen feuerfesten Rennanzug an. Helm und Handschuhe dienen dazu, aufgewirbelte Steine vom Gesicht und den lenkenden Händen fernzuhalten.
Zischup: Und deine größten Erfolge?
Mehl: Meine größten Erfolge waren zwei Meistertitel, ein 15. Platz bei einem deutschlandweiten Turnier, ein dritter Platz bei einer Meisterschaft innerhalb Baden-Württembergs und ein fünfter Platz bei einer Meisterschaft für Südwestdeutschland.