AUCH DAS NOCH: Schon wieder ein Freiburger Spitze

Georg Gulde

Von Georg Gulde

Mo, 25. Mai 2020

1. Bundesliga

Die Dominanz von Freiburgern im deutschen Fußball ist schon oft erwähnt worden. Bundestrainer Joachim Löw kommt aus dem Breisgau, DFB-Präsident Fritz Keller ebenfalls, Oliver Leki vom SC Freiburg sitzt sowohl beim DFB als auch bei der Liga-Vertretung DFL im Präsidium – und Ex-SC-Spieler Frank Wormuth war von 2008 bis 2018 Leiter der DFB-Fußballlehrer-Ausbildung. Vielleicht will der in Freiburg geborene Klaus Gjasula deshalb so gern an der Spitze stehen. Der 30-Jährige kickte von 2008 bis 2009 beim Freiburger FC, in der Saison danach stand er beim Bahlinger SC unter Vertrag, seit 2018 ist er beim SC Paderborn. Er spielt im defensiven Mittelfeld, und bei Gjasula hat der Begriff "Abräumer" seine Richtigkeit. Der Mann fällt in der Bundesliga durch zwei Dinge auf: Er spielt nach einem Jochbeinbruch seit 2013 mit Schutzhelm – und er sammelt Gelbe Karten, fast schon so intensiv wie andere Leute Briefmarken. In der Partie gegen Hoffenheim (1:1) kassierte er am 27. Saisonspieltag schon seine 14. Gelbe Karte. Bundesliga-Rekord – und wieder ein Freiburger Spitze.