"Wir müssen uns wehren"

Sigrid Umiger

Von Sigrid Umiger

Mi, 30. Dezember 2015

Auggen

DAS THEMA 2015 IN AUGGEN: der schwierige Kampf gegen die Pläne der Bahn.

AUGGEN. Ratsgremien und Bürgermeister sind dem Gemeinwohl verpflichtet. Bei wichtigen Entscheidungen, wie dem Flächenverbrauch und dem Schuldenberg müssen die Konsequenzen für nachfolgende Generationen berücksichtigt werden. Das gilt auch für den Ausbau der Rheintaltrasse. Im Kampf um einen für die Bürger verträglichen Bahnausbau hat die Gemeinde Auggen seit 2008 rund 200 000 Euro finanziert.

Das Thema Bahn ist der Gemeinde wichtig und stand im Vorjahr bei allen Ratssitzungen auf der Tagesordnung. Für eine kleine Gemeinde wie Auggen, mit nur 2600 Einwohner, sind 200 000 Euro – für Gutachten und juristischen Beistand – eine stolze Summe. Und die Mitarbeiter in der Verwaltung haben auch ohne das Thema Bahn ausreichend Arbeit. Dennoch war es wichtig und richtig, gemeinsam mit der Stadt Müllheim, dem Bürgerbündnis Bahn (BBM) und der Bürgerinitiative MUT gegen die Ausbaupläne der Bahn anzukämpfen. Das betont Bürgermeister Fritz Deutschmann immer wieder und mahnt: "Wir wollen keine Markgräfler Mauer. Wir müssen uns wehren!"
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